Doktoratskolleg Energiesysteme 2030
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Das Doktorats-Kolleg „Energiesysteme 2030 (ENSYS 2030)“ ist ein von der TU Wien gefördertes internes Forschungsprojekt, welches das Haupt-Ziel hat, DoktorandInnen innerhalb des Forschungsschwerpunktes „Energie und Umwelt“ eine besonders strukturierte und interdisziplinäre Ausbildung zu bieten. 10 Doktorandenstellen werden im Rahmen des Kollegs ausgeschrieben und von der TU Wien gefördert.

„Energie und Umwelt“ ist im Entwicklungsplan 2010+ der TU Wien einer von fünf (5) Forschungsschwerpunkten. Das Datum 2030 wurde deswegen gewählt, weil die benötigten tiefgreifenden Änderungen auf Basis technischer Neuentwicklungen Zeit benötigen, sodass eine Implementierung bis 2020 nicht realistisch erscheint. Andererseits müssen Änderungen, die 2050 einen starken Effekt haben sollen, bis ca. 2030 entwickelt oder zumindest erforscht sein.

Führende internationale Experten sind sich einig, dass zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen umfassende technologische Entwicklungen und Investitionen in folgenden neun Themenbereichen benötigt werden: Solarenergie, Windenergie, Biomassenutzung, Speicher- Technologien, elektrische Netze, Elektromobilität, und Energieaktive Gebäude, Carbon Capture and Storage (CCS) und Nukleartechnik.

Im Doktorats-Kolleg ENSYS2030 wird der Schwerpunkt auf vier dieser neun Schlüsselthemen gelegt: Solarenergie, Energiespeicherung, Elektromobilität und Energieaktive Gebäude. Das Kolleg soll für diese vier Themen der zukünftigen Energieversorgung eine leistungsfähige, interdisziplinäre und an die internationale Spitzen-Forschung angebundene Forschungsgruppe an der TU Wien bündeln und organisieren. Die stark interdisziplinäre Faculty umfasst zehn Professoren aus den Fakultäten für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, Technische Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Bauingenieurwesen und Mathematik und Geoinformation.

Die Forschungsaufgaben werden in vier Arbeitspaketen zusammengefasst.